Videospiele-Markt wächst dank Browsergames

Lange Zeit wurden Browsergames belächelt und nicht als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen. Es herrschte die Meinung vor, dass mit kostenlosen Online-Spielen kaum Geld verdient werden konnte. Doch mittlerweile hat sich diese Meinung grundlegend verändert, Browsergames sind ein wesentlicher Wachstumstreiber am Markt für Videospiele geworden.

Eine unlängst von Gartner veröffentlichte Analyse des Videospiele-Markts zeichnet generell einen positiven Trend für den Videospiele-Markt. Während in den Jahren der nun endlich vorübergegangenen Wirtschaftskrise auch der Umsatz von Videospielen zurückging, wird das Umsatzwachstum von 2009 auf 2010 mit mehr als 10 Prozent beziffert. Insgesamt wurden damit 74 Milliarden Dollar an Einnahmen verzeichnet.

Noch erfreulicher ist jedoch der Ausblick auf die kommenden Jahre. Die Analysten von Gartner prognostizieren bis zum Jahr 2015 ein Wachstum von insgesamt 50 Prozent. Der Umsatz könnte dann schon 112 Milliarden Dollar pro Jahr betragen.

Als Wachstumstreiber identifizierten die Analysten drei Faktoren:

  • Erstens werden in den Jahren 2011 bis 2015 mehrere neue Spielkonsolen erwartet. Nach der Nintendo 3DS folgen die Sony Vita und die Nintendo Wii U. Bisher nicht bestätigt wurden eine Playstation 4 sowie eine Nachfolger der Xbox 360 – diese werden aber allgemein erwartet, vor allem rund um die Playstation 4 gibt es unzählige Gerüchte.
  • Ein weiterer Faktor ist die zunehmende Verbreitung von leistungsfähigen Smartphones. Android-Handys und das iPhone sind zwar nicht als mobile Spielkonsole konzipiert worden, dennoch werden über die App Stores der verschiedenen Anbieter beträchtliche Umsätze mit Spielen in App-Form gemacht.
  • Der dritte Faktor sind die bereits erwähnten Browsergames. Deren Marktvolumen soll von derzeit 11,9 Milliarden auf 28,3 Milliarden Dollar im Jahr 2015 steigen.

Interessant ist dabei: Der Trend soll weg von Abo-Modellen gehen, dafür werden sich „Freemium“ endgültig durchsetzen. Die Basis-Version des Spiels ist also gratis, dafür werden virtuelle Güter verkauft – etwa wertvolle Items fürs Spiel sowie zusätzliche Charaktere, Fähigkeiten und Maps.

Dass auch die Spielebranche selbst an eine große Zukunft der Browsergames glaubt, zeigt sich auch anhand der neuesten Firmenübernahme: Electronic Arts übernahm Popcap Games um 900 Millionen Euro – und im Vergleich zu Zynga war PopCap Games noch relativ klein. Zynga bereitet mittlerweile schon einen Börsengang vor, der Wert des Unternehmens wird derzeit auf rund 10 Milliarden Dollar geschätzt.

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